Namipenda Rallye 2009

Unser letzter Bericht endete mit dem Aufbruch gen Opuwo und der Hoffnung auf eine reparierte Ölpumpe. Um es vorwegzunehmen: Alle sind mehr oder minder unbeschadet inzwischen in Swakopmund eingetroffen.

Ein kurzer Rückblick auf die letzten Tage zeigt wieder einmal: Diese Reise ist voller Eindrücke, Erlebnisse und immer wieder Staunen.

Die Hinterhofgarage hat die Ölpumpe geliefert, wenn auch mit etwas Verzögerung, Team Range Rover wartet noch, die restlichen Teilnehmer machen sich auf den Weg nach Opuwo.

Vorbei an Himba-Dörfern, immer wieder Viehherden ausweichend, kommen alle in Opuwo an und müssen sich gleich der Sonderprüfung der Rallyeleitung stellen. Mit Unterstützung unseres rallyeerfahrenen Gerd gilt es, eine weitere Herausforderung zu meistern: Die Fahrer müssen ihre Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer Strecke von 89,5 km benennen, Strecke unbekannt, Anzahl von Viehherden, Menschen, Autos und Schlaglöchern ebenfalls. Team Jasper steht am Ende der Strecke mit Stoppuhr bereit. Wichtige Grundregel: Es darf nicht in Sichtweite des Streckenpostens gehalten und gewartet werden, um den Schnitt zu korrigieren. Die Auswertung am folgenden Tag zeigt: Team Mercedes G hat bis auf 1/10 richtig gelegen, Hochachtung! Team Höhns hat sich verschätzt. Die Strecke war besser als erwartet, die Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h brachte alle folgenden Fahrzeuge zur Verzweiflung. Team Mercedes Hannover lag im Mittelfeld, Team Volvo Österreich wähnte sich pfiffig auf einem vorderen Platz, hatte jedoch nicht mit der Aufmerksamkeit von Team Jasper gerechnet und mit einem verbotenen Stopp in Sichtweite des Ziels Anlass zur Disqualifizierung gegeben. Nach langer Diskussion (gab es technische Probleme, Blasenschwäche, Benzinmangel?) wurde es bei Strafpunkten belassen.

Vorbereitung für die Prüfung

Vorbereitung für die Prüfung

In der Opuwo Lodge eine neue Schreckensmeldung: Die Zündspule des Team Mercedes Hannover zickt schon wieder etwas, glücklicherweise kann das Problem schnell behoben werden.

In dieser Lodge verbringen wir zwei Nächte, alle nutzen die Zeit zum Entspannen, der Pool mit Panoramablick lädt zum Schwimmen ein, bei 38° C eine willkommene Erfrischung. Es wird der Besuch eines Himbadorfs angeboten, für die meisten ein Erlebnis der besonderen Art.

Pool in Opuwo

Pool in Opuwo

Bei den Himba

Bei den Himba

Am Sonntag geht es dann weiter über den Joubert Pass nach Khorixas. Dieser Pass stellt eine besondere Herausforderung für die Oldtimer dar. Es müssen einige Flussbetten durchquert werden, größere Felsbrocken gefährden Ölwanne und Unterboden! Mit vereinten Kräften und schrittweisem Fahren wird auch dieser Abschnitt bewältigt. Wieder gibt es einen Platten, diesmal erstaunlicherweise zum zweiten Mal beim Team Mercedes G. Dass das Team Range Rover den achten Plattfuß vermeldet, ist für kaum jemanden eine Überraschung. Aber ausgerechnet der neue Mercedes G? Noch größer dann das Erstaunen, als der G schon nach wenigen Kilometern wieder stoppen muss: schon wieder ein Reifen platt! Mit Wunderschaum aus der Reifen-Pilot-Flasche und der Hoffnung, dass dieser Reifen hält, geht es weiter nach Khorixas.

Der Platten des G

Der Platten des G

In der iGowati Lodge macht sich am Abend traurige Stimmung breit: Team Mercedes Hannover wird uns am nächsten Morgen verlassen und sich auf den Rückweg nach Windhoek machen. Auch Karsten und Martina werden uns sehr fehlen!

Schon viele Kilometer vor Hentiesbay, noch mitten in der Wüste, spürt man plötzlich Meeresluft. Swakopmund naht, der Ozean ist nicht mehr weit. Vorher noch eine kleine Unterbrechung: Team Range Rover muss zum neunten Mal einen defekten Reifen wechseln – kein Problem, man hat inzwischen ja schon genügend Übung.

Endlich dann Swakopmund, wir sind wieder am Meer. Nicht nur die Luft ist merklich kühler, auch die Stimmung ist getrübt – der Abschied naht, es lässt sich nicht leugnen. Morgen sind wir an dem Punkt unserer Reise angelangt, von dem wir vor fast vier Wochen gestartet sind! Wie konnte die Zeit so schnell vergehen? Wir begreifen es nicht, wir wollen es nicht wahr haben. Aber vier Wochen sind eine lange Zeit, wir wollen dankbar sein, dass wir den ansonsten trüben November in diesem schönen Land bei so herrlichen Temperaturen verbringen durften.

Wir haben in diesen Tagen wohl wahre Abenteuer hinter uns gebracht!

Ereignisreiche Tage liegen hinter uns. Der erste Abend im Anderson’s Camp mit Lagerfeuer, Nashorn und im Safarizelt waren der perfekte Einstieg für das afrikanische Abenteuer. Danach ging es Schlag auf Schlag.

Während ein Teil der Gruppe mit dem Ranger im Safari-Wagen in den Park fuhr, verbrachte ein anderer Teil den heißen Tag auf der Veranda am Wasserloch bzw. auf eigene Faust im Park. Und alle haben wunderbare Eindrücke mitgenommen! Am Wasserloch tummelten sich Giraffe, Antilope, Zebra, Nashorn und viele Vögel. Während der Ausfahrt begegneten wir Elefanten, Hyänen, Schakalen, Giraffen und natürlich unzähligen Antilopen und Zebras. Selbstfahrer hatten eine ähnliche Auswahl an Groß- und Kleinwild. Der sechste Reifenwechsel von Team Range Rover im Park kann unter diesen Bedingungen sicher als Sonderleistung gewertet werden. In zehn Minuten Reifen gewechselt und anschließend alles wieder verpackt – beachtlich! Aber hat das Team ja auch schon reichlich Übung ….

Elefanten

Elefanten

Der krönende Abschluss am ersten Tag war mit Sicherheit das Abendessen. Während des Hauptgangs tauchen tatsächlich zwei Löwinnen am Wasserloch auf und stillen 30 Minuten lang ihren Durst. Uns trennte nur ein 1,5 m hoher elektrischer Zaun, ein besonderes Erlebnis. Zum Gang zum Zelt suchte sich an diesem Abend jeder vorsichtshalber eine Begleitung.

Doch auch der nächste Tag, die Durchfahrt zu Mokuti Lodge am anderen Ende des Parks hatte es in sich. Der Tag begann bedeckt und angenehm kühl, doch gegen Mittag entließen schwere dunkle Wolken starke Schauer und verwandelten die Lehm- bzw. Sandstraßen in ein echtes Offroad-Paradies. Für einem Oldtimer eine Spezialaufgabe!

Panne im Park

Panne im Park

Man erinnert sich sicher an die kaputte Zündspule gleich am Anfang in der Wüste …. Durch Zufall und Glück bog unser Sweaper-Team zu einem Wasserloch ab und stieß auf Team Mercedes Hannover mit offener Motorhaube im strömenden Regen und Matschloch. Die Zündspule hatte just hier entschieden, sich zu verabschieden. Also: Drei Leute halten nach Raubtieren Ausschau, die anderen reparieren. Und….. nach 15 Minuten springt der Wagen an! Erleichterung auf allen Seiten.

Panne Nr.2

Panne Nr.2

Doch nicht zu früh gefreut! Durch den Regen sind die Wasserlachen recht tief geworden. Schon nach wenigen Kilometern säuft Team Mercedes leider ab…. Also wieder raus, drei halten Ausschau, die anderen trocknen Zündkerzen! Der Regen wird nicht weniger. Aber auch dies wird gemeistert! Es geht nun ohne Zwischenfälle weiter und wir kommen sicher am Namutoni Rastlager an. Die Bilanz: Team Jasper hat sein Nummernschild in einer tükisch tiefen Pfütze verloren, Team Volvo Österreich muss den Innenraum trocken legen, Team Mercedes Hannover hat wie eben berichtet alle Pannen gemeistert, Team Range Rover hatte keine Reifenpanne!

Das Bier hatten sich also alle nach der Aufregung verdient!

Leider schwingt auch etwas Traurigkeit an diesem Abend mit. Unser Filmteam verlässt uns! Unsere vier ständigen Begleiter der letzten Tage werden gebührend nach Rallye-Art verabschiedet! Und leider verlässt uns auch Team Südafrika! Der Mercedes läuft seit Windhoek nicht rund, geschäftliche Verpflichtungen lassen eine Weiterfahrt nicht zu! Das ist ein echter Verlust für alle Teilnehmer, und wir werden Udo und Hermine SEHR vermissen!

Verabschiedung Team Südafrika

Verabschiedung Team Südafrika

Heute morgen dann der schwere Abschied von Etosha. Wir werden diese Weite und Wildnis in unseren Gedanken mitnehmen. Zurück auf der Haupstraße werden wir dann direkt in das afrikanische Getümmel geworfen. Anders als im Süden von Namibia ist das Ovamboland sehr dicht besiedelt. Wir weichen mehrfach Kuh- und Ziegenherden aus. Menschen wohin man schaut, traditionelle Kraals, Märkte und reges Treiben. Wohlbehalten und etwas benommen kommen wir in der Lodge in Oshakati an. Team Range Rover behebt in kürzester Zeit den siebten Platten und macht sich dann auf die Suche nach einer neuen Ölpumpe. Man munkelt, morgen um 8:00 h soll eine in einer Hinterhof-Garage abgeholt werden Wir werden sehen!

Nach den Tagen in Namibias Hauptstadt begeben wir uns wieder in die Wildnis. Wir fahren zunächst den direkten Weg gen Norden, biegen dann aber schon nach kurzer Zeit in Richtung Westen ab. Dort wollen wir eine der wenigen Weinkellereien Namibias besuchen. Die Führung durch die Weinplantage erstaunt viele. Kaum einer hat es für möglich gehalten, dass auf diesem trockenen Stück Erde Wein wachsen kann. Nach der sich anschließende Weinprobe sind dann jedoch alle überzeugt. Der Wein und auch der selbstgemachte Kaktusfeigenschnapps sind hervorragend!

Im Weinberg

Im Weinberg

Im Anschluss geht es zum Waterberg Plateau, wo wir dann auch die Nacht verbringen. Leider nur diese eine, wie wir feststellen, denn das Camp ist wunderschön unterhalb der roten Sandsteinklippen gelegen. Von einigen ständigen Bewohnern der Waterberge werden wir enthusiastisch begrüßt: Paviane! Sie erkunden neugierig die Autos, und sobald sie eine offene Tür entdecken, ist nichts mehr sicher. Am Morgen werden alle von dem Lärm der Bande geweckt. Es werden systematisch Mülltonnen durchsucht und alles in Augenschein genommen.

Am Montag beginnt die Reise mit dem Besuch eines Sozialprojekts, das von dem Hamburger Dr. Michael Hoppe ins Leben gerufen wurde. Es heißt Steps for Children und befindet sich in dem Herero-Ort Okakarara. Hier lernen wir hautnah die Realität dieses Landes kennen. Diese Gemeinde ist wie viele in Namibia von großer Armut, Arbeitslosigkeit und HIV-Problematik geprägt. Eine Suppenküche für Kinder und eine Vorschule sollen die größte Not lindern, es gibt andere Projekte, durch die weitere Zukunftsperspektiven erarbeitet werden sollen. Zum Beispiel durch den Anbau von Olivenbäumen wird sich das Projekt voraussichtlich in wenigen Jahren selbst tragen und weitere Arbeitsplätze schaffen.

Spielstunde

Spielstunde

Am Nachmittag fahren wir dann endlich ins Gebiet des Großwilds! Am späten Nachmittag sind auch die letzten im Anderson’s Camp angekommen und werden auf der großen Veranda des alten Farmhauses gleich vom Nashorn am Wasserloch begrüßt. Ein Empfang nach Maß! Die Zelte im Safaristyle bieten die perfekte Mischung aus Komfort und Wildnis. Der Abend klingt nach afrikanischer Art am Lagerfeuer unter Sternenhimmel aus. Wir warten gespannt auf den Tag im Etosha Nationalpark am nächsten Tag.

Blick Andersons Camp

Blick Andersons Camp

Nachdem wir die Atlantikküste verlassen haben geht es auf direktem Wege ins Landesinnere. Schlagartig wird es auch wärmer, die kühle Brise des Atlantiks ist nicht mehr vorhanden.

In Auob Lodge wurden dann die Rallyeteilnehmer noch einmal richtig gefordert. Verschiedene Aufgaben galt es zu lösen und kleinere Rennen wurden gefahren. Großer Gesamtsieger ist das Team Volvo-Österreich.

Nach viel Einsamkeit fahren wir nun also nach Windhoek und sind erst einmal von so vielen Menschen, Autos und Hektik überfordert. Schön ist, dass wir hier einige Nächte bleiben und der Koffer nicht sofort wieder gepackt werden müssen. Am Freitag wird die Stadt erkundet und Reserven aufgefüllt, sowie die Autos durchgecheckt. Am Abend gibt es ein hervorragendes Dinner bei Nice – Namibian Institute of culinary …..

Hier werden Köche, Barpersonal und Restaurantfachleute ausgebildet.

Am Samstag dann das große Treffen mit den Old Wheelers von Windhoek. Alle Autos werden bunt gemischt und es geht im großen Konvoi mit wunderschönen alten Autos durch die Stadt. Am Abend im Clubhaus bietet sich dann die Gelegenheit, Erfahrungen und Geschichten auszutauschen.

Morgen fahren wir in Richtung Waterberg und dann ins Gebiet des Großwilds. Alle warten mit Spannung auf die Begegnung mit den Big Five!

Da sich die Internetverbindungen als rar erweisen, kommt erst jetzt wieder eine Nachricht aus Namibia.

Die vergangenen Tage waren ereignisreich und voller Eindrücke. Vermutlich ein Grund, warum für die meisten der Tag früh endet und man nur wenige Abenteurer nach 22 Uhr antrifft. Was also haben wir denn nun gesehen?

Sossusvlei: Wer diese spektakulären Dünen sehen will, muss einige Opfer bringen. Zwar kein stundenlanger Wüstenmarsch ohne Wasser, allerdings Abfahrt 5 Uhr früh! Für viele eine Herausforderung. Man wird jedoch großzügig entschädigt, wenn man an den roten Dünen der Namib steht und die Sonne diese mit Licht und Schatten ins rechte Licht rückt. Für Team Range Rover Platten Nr. 1.

Düne von Sossusvlei

Düne von Sossusvlei

Am Abend dann noch ein weiteres Bonbon: Dinner unter freiem Himmel, echt afrikanisch, Musikeinlage der Belegschaft, Musikeinlage unserer Gruppe (”Kein schöner Land in dieser Zeit”), allerdings war erste Darbietung doch etwas stimmgewaltiger! An der Bar später wird dann noch die vom Lodge-Manager empfohlene Malariaprophylaxe eingenommen: Klipdrift Rum mit gehacktem Knoblauch. Ich war recht froh, dass mein Beifahrer diesen verschmäht hat! Andere hatten es da nicht so gut!

Am Sonntag begann die Fahrt Richtung Helmeringhausen, doch schon in Sesriem (ca. eine Stunde nach Abfahrt) Platten Nr. 2 für Team Range Rover….

Platte Reifen

Platter Reifen

Die Fahrt geht weiter durch so großartige Landschaften, dass wohl kaum eine Kamera diese einzufangen vermag. Ebenen umgeben von Tafelbergen, ein Wechselspiel der Farben Afrikas. Die Reifen des Team Range Rover zeigen weiter dünne Haut. Ein weiterer Reifenwechsel ist nötig, diesmal wenigstens mit großartiger Aussicht. Es geht weiter…

Am Nachmittag besuchen wir die Farm Dabis. Ich bin sicher, dass dieser Besuch bei den Zwillingen Jörg und Stefan allen nachhaltig in Erinnerung bleiben wird und die Daheimgebliebenen davon einige Geschichten hören werden! Diese Farm in der Halbwüste ist eine Vorzeigefarm, betrieben mit einem Ideenreichtum, Wissen, Mut, Liebe zur Natur und Durchhaltevermögen, dass man schier sprachlos ist. Man verlässt diesen Ort mit dem Gedanken, dass diese beiden vielen jungen Menschen Vorbild sein sollten!

Hier übrigens Plattfuß  Nr 1 für Team Mercedes G… noch hält der Range Rover durch.

Zum späten Nachmittag dann noch ein Naturschauspiel, mit dem wir so sicher nicht gerechnet haben. Es zieht ein Gewittersturm auf! In der Wüste!

Das hat dann auch zur Folge, dass 80% der Gruppe mit Kerzen ausgerüstet ins Bett gehen: kein Strom! Offen noch die bange Frage: Wird der Sturm soweit abklingen, dass wir durch die Wüste von Aus nach Lüderitz fahren können? Diese Strecke ist tückisch, und bei starkem Wind spricht man vom Sandstrahlgebläse, nach dem man die Autos neu lackieren könnte!

Am Montag die erleichternde Nachricht: Der Sturm ist vorüber, wir können ohne Sorge fahren. Es beginnt früh, vor allem aus dem Grunde, da Reifen geflickt werden müssen. Team Range Rover ist wieder mit dabei (Nr. 4 in 3 Tagen), aber auch Team Volvo-Österreich begibt sich zu Adolfs Werkstatt. Diese ruft ungläubiges Staunen bei unseren KFZ-Meistern hervor: Eine wahre Spielwiese eröffnet sich hinter den Gebäuden.

Die nächste Strecke ist zwar ein leichter Umweg, aber auch hier kann ich nur sagen: Keine Kamera kann diese Landschaft einfangen.

Die Reifen halten.

Lüderitz erweist sich als ein charmantes kleines Fischerstädtchen, das von Fischfang und Diamanten lebt. Alle lassen den Tag individuell ausklingen, jedoch nicht ohne vorher eine weitere Werkstatt zu besichtigen. Auch diese wieder von ungläubigem Staunen begleitet. Jürgen (Team Mercedes G) möchte gern dableiben, wir überzeugen ihn, dass wir ihn gern weiter bei uns haben möchten.

Am Dienstag steht schon das nächste Highlight auf dem Programm: der Besuch der verlassenen Diamantenstadt Kolmannskuppe. Auch hier wieder ungläubiges Staunen und Begeisterung. Nach ausgiebiger Besichtigung machen wir uns auf den Weg nach Keetmanshoop. Ausnahmsweise eine Teerstraße. Nach den letzten Schotterpisten werden die Reifen also etwas geschont. Das ist am Mittwoch aber auch schon wieder vorbei. Es dürfen Wetten abgeschlossen werden, welches Team diesmal den Reifen wechselt auf dem Weg nach Auob!

Mehr Fotos gibt es übrigens in der Fotogalerie

Die Aufregung war groß am Samstag Morgen: es geht endlich los!

Die Autos sind gepackt, letzte Anweisungen und Absprachen, ordentlich Wasser und Proviant eingekauft und ab geht es  in die Wüste.

Doch schon nach 100 km die erste Panne!!

Die erste Panne

Die erste Panne

Wie gut, dass wir jeden Menge kompetenter Mechaniker in der Truppe haben. Resultat: Zündspule kaputt, nichts zu machen, da muß eine neue her. Und die nächste Tankstelle/Werkstatt ist noch 90 km entfernt.

Doch dank guter Organisation ist auch sofort eine Abschleppstange zur Hand. In Solitaire dann die Tankstelle  inklusive hausgemachtem Apfelkuchen und gutem Kaffee. Nach einigen Kilometern Staub genau das Richtige.

Pause in Solitaire

Pause in Solitaire

Das größte Wunder: Aus einem alten Wrack wird die  Zündspule ausgebaut und in weniger als 30 Minuten läuft der Wagen wieder! In Namibia gibt es keine Probleme, nur Lösungen.

In Solitaire - Panne behoben

In Solitaire - Panne behoben

Die größte Belohnung dann: Ankunft in der Namib Naukluft Lodge, Sundowner, Essen am offenen Feuer zubereitet, es gibt Oryx Antilope aus dem Eisentopf  und es kann mit Windhoek Lage Beer und südafrikanischem Rotwein auf den ersten Tag angestoßen werden.

Da bleibt nun zu hoffen, dass das eingebaute Ersatzteil durchhält. Wir werden sehen!

Ebene

Nachdem die Autos auf den Weg gebracht wurden, sollten nun natürlich auch die Besitzer folgen!

Die erste etwas unangenehme Nachricht folgte dann leider kurz nach Ankunft: Die Autos sind wohl angekommen, allerdings stecken sie im Zoll. Zu machen: Nichts! “Da kannst Du nichts machen, Jasper, das hier ist Afrika, da musst Du Geduld haben.” sagt Olaf Hoffmann von NamShip.

Nicht die Antwort, die wir wollten! Schließlich soll es Freitag Morgen ja losgehen!

Heute (Donnerstag) dann die erlösende Nachricht: Die Autos sind da!

Ausladen der Autos

Ausladen der Autos

Dies und der Start wurde natürlich gebührend gefeiert. Am Strand mit Marimbaband und glücklichen Teilnehmern. Es geht los!!

Jasper Rigo

Die Party zum Start

Die Party zum Start

Group Beach

Verladen

Die ersten Schritte gen Namibia sind gemacht. Am 6. Oktober wurden die Autos im Hamburger Hafen in Container verladen und sind auf dem Weg nach Walvis Bay.

Ihre Besitzer werden 3 Wochen nach Ihnen ankommen und dann kann es losgehen.

imContainer